Na, du Möchtegern-Millionär? Setz dich mal. Nick Zaster ist wieder am Start und hat eine unbequeme Wahrheit für dich, die dir dein schönes ETF-Märchen zerstören könnte. Ich weiß, du liebst ETFs. Jeder liebt ETFs. Billig, breit gestreut, passiv – die Eier legende Wollmilchsau für Faule, oder? Ja, klar. Aber wenn dein Ziel „reich werden“ ist, dann muss ich dir sagen: Die meisten von euch werden mit ETFs niemals wirklich reich.
Klar, ein paar Prozent Rendite pro Jahr sind besser als das Sparbuch. Aber wenn du mit 100 Euro im Monat anfängst und dir nach 40 Jahren ein paar Hunderttausend Euro zusammengekratzt hast, ist das „reich“? Für die meisten von uns Normalsterblichen: eher nicht. Das ist eher eine solide Altersvorsorge. Und genau da liegt der Hund begraben.
ETFs sind toll, aber sie machen dich nicht reich (zumindest nicht so, wie du denkst)
Versteh mich nicht falsch: ETFs sind ein hervorragendes Werkzeug zur Vermögensbildung und -sicherung. Ich selbst nutze sie, meine Muddi nutzt sie, sogar mein Hund Fiffi hat einen Sparplan auf den MSCI World (Okay, der Fiffi lügt, der frisst sein Geld lieber). Aber sie sind keine Geldmaschine, die dich über Nacht zum Großinvestor macht, wenn du nur winzige Beträge einzahlst.
Der Zinseszinseffekt ist mächtig, ja. Aber er braucht zwei Dinge: Zeit und vor allem – Trommelwirbel – KAPITAL. Wenn du nur kleine Beträge investieren kannst, dauert es ewig, bis dieser Effekt wirklich durchschlägt. Und „ewig“ ist bei den meisten von uns nicht drin, weil wir entweder schon 40 sind oder in der Zwischenzeit die Lust verlieren.
Dein größtes Problem sitzt zwischen den Ohren: Die Mindset-Falle
Das größte Hindernis auf deinem Weg zum echten Reichtum bist nicht der Markt, nicht die Inflation, sondern du selbst. Deine Erwartungen, dein Denken, deine Ängste. Viele sehen ETFs als eine Art Lotterie, bei der sie nur den Tippschein ausfüllen und dann warten müssen. Falsch! Das ist passives Investieren, kein passives Reichwerden.
Hast du mal das Buch „Rich Dad Poor Dad“ gelesen? Wenn nicht, wird’s Zeit, dein Hirn aufzuschließen: Rich Dad Poor Dad auf Amazon. Da geht es genau darum: Reich werden beginnt im Kopf. Es geht nicht darum, mehr zu sparen, sondern darum, mehr zu verdienen und dieses Verdiente dann klug einzusetzen.
Du brauchst Kohle, viel Kohle: Warum dein Einkommen der Flaschenhals ist
Das ist der Punkt, an dem die meisten scheitern. Sie fokussieren sich zu sehr auf die 7% Rendite, anstatt sich zu fragen: „Wie kriege ich eigentlich mehr Geld, das ich investieren kann?“ Mit einem Durchschnittsgehalt und einer Sparquote von 10% wirst du zwar solide, aber eben nicht „reich“ im Sinne von finanziell frei und unabhängig von deinem Job.
Die Formel ist brutal einfach: Mehr eingesetztes Kapital = mehr absoluter Gewinn. Wenn du nur 500 Euro im Monat investieren kannst, sind 7% Rendite eben nur 35 Euro. Wenn du aber 5.000 Euro im Monat investieren könntest, wären das schon 350 Euro. Und genau hier liegt der Schlüssel: Dein Einkommen ist der Turbo. Oder eben die Bremse.
Der goldene Weg zum Reichtum: Einnahmen steigern, investieren, wiederholen
Hör auf, dich nur auf die Rendite zu fixieren, und fang an, über deine Einnahmen nachzudenken! Das ist die wahre Superkraft. Wie kannst du deinen Wert am Markt steigern? Wie kannst du mehr Geld in die Hand bekommen? Das kann heißen:
- Investiere in dich selbst: Neue Skills lernen, die besser bezahlt werden.
- Starte einen Side-Hustle: Mach dich selbstständig, auch neben dem Job.
- Verhandle dein Gehalt: Sei mutig, verlange mehr!
- Baue dir passive Einnahmequellen auf, die nicht von deinem Arbeitslohn abhängen.
Wenn du es schaffst, dein investierbares Kapital signifikant zu erhöhen, dann werden ETFs plötzlich zu dem mächtigen Werkzeug, das sie sein sollen. Sie sind der effiziente Treibstoff, aber du bist der Motor, der das Geld überhaupt erst in den Tank pumpt.
ETFs sind dein Freund, wenn du schon Zaster hast – So geht’s richtig!
Sobald du merkst, wie du dein Einkommen hochschraubst und Monat für Monat ernsthafte Summen zur Verfügung hast, DANN kommen ETFs ins Spiel und zeigen ihr volles Potenzial. Dann geht es darum, dieses hart verdiente Geld nicht dumm zu verlieren, sondern es breit gestreut und kostengünstig für sich arbeiten zu lassen.
Genau das ist die Kunst, die dir Gerd Kommer in seinem Standardwerk beibringt: Souverän investieren mit Indexfonds und ETFs auf Amazon. Es ist das Playbook für den cleveren Vermögensaufbau – aber eben auf Basis von bereits generiertem Kapital.
Fazit: Hör auf zu träumen, fang an zu machen!
Die harte Wahrheit ist: Die meisten Menschen werden mit ETFs niemals reich, weil sie das Fundament vergessen. Fang an, deinen Wert zu steigern, dein Einkommen zu erhöhen, neue Einkommensströme zu schaffen. Sei ein Produzent, nicht nur ein Konsument. Und wenn du dann den Zaster hast – richtig viel Zaster –, dann pack ihn in breit gestreute, günstige ETFs und lass ihn über die Jahrzehnte für dich arbeiten. DAS ist der Weg zum echten Reichtum. Alles andere ist Sparplan-Romantik. Also, auf geht’s! Nick Zaster ist raus.

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