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  • Mondland.de hat nur einen Mond. Wir haben acht.

    Mondland.de hat nur einen Mond. Wir haben acht.

    Willkommen auf dem einzigen Marktplatz, der dir Europa verkauft. Den Mond. Nicht das Land.


    Irgendwo da draußen kreist Europa. Nicht das Land mit den schlechten Zügen und der guten Schokolade — sondern der Mond. 3.121 Kilometer Durchmesser, ein tiefer Ozean unter ewigem Eis, und bis heute offiziell niemandem gehörend. Das ist eine Marktlücke, mein Freund. Eine kosmische.

    Lass mich dir erklären, wie es läuft.

    Die Konkurrenz schläft — oder hat schlicht keine Fantasie

    Mondland.de verkauft Mondgrundstücke. Großartig. Der Erdmond. Ein Mond. Ein einzelner, staubiger, langweiliger Mond, den mittlerweile so viele Menschen besitzen, dass er sich anfühlt wie ein Berliner Altbau in Miteigentümergemeinschaft.

    Wir bei reich-mit-scheiss.de haben kurz überlegt, ob wir uns das einfach abschauen. Dann haben wir ins Sonnensystem geschaut. Und festgestellt: Da hängen noch mehr als 200 Monde rum. Unbesetzt. Unverkauft. Komplett frei.

    Das ist nicht Konkurrenz. Das ist Monopol.

    Das Portfolio — weil ein Mond für Anfänger ist

    Titan (Saturn) — Der Mercedes unter den Monden. Dichte Atmosphäre, Seen aus flüssigem Methan, kosmische Weite. Klingt nach Science-Fiction? Klingt nach deinem nächsten Investment. Titan ist der einzige Mond im Sonnensystem mit einer richtigen Atmosphäre. Wenn du darauf bestehst, dass dein Eigentum Luft hat — hier ist es. Ungefähr. Atmen kannst du sie nicht, aber das wäre beim Ruhrgebiet auch eine Diskussion wert.

    Europa (Jupiter) — Für die, die denken, dass Ozeane wichtig sind. Unter Europas Eisdecke schlummert mehr Wasser als auf der gesamten Erde zusammen. Wasserrechte auf Europa zu besitzen, bevor die Menschheit dort landet, ist entweder Genie oder Größenwahn. Wir nennen es Investition.

    Ganymed (Jupiter) — Der größte Mond im Sonnensystem. Größer als Merkur. Wenn Größe zählt — und in unserem Shop zählt sie immer — dann ist Ganymed dein Mann. Dein Mond. Dein Statement.

    Enceladus (Saturn) — Schießt Wasserdampf-Fontänen ins All. Aktiv. Lebendig. Aufregend. Wenn du dein Mondgrundstück mit einer gewissen Dramatik willst, ist das hier das Richtige. Wir empfehlen Distanz beim Besichtigungstermin.

    Io (Jupiter) — Der vulkanischste Körper im Sonnensystem. Über 400 aktive Vulkane. Für die, die Immobilien mit Charakter suchen und nicht so leicht zu erschrecken sind. Io ist nichts für den Anfänger — aber du bist ja keiner.

    Triton (Neptun) — Kreist rückwärts. Als einziger großer Mond im Sonnensystem dreht er sich entgegen der Rotation seines Planeten. Das ist entweder ein Fehler des Universums oder ein Zeichen, dass Triton seinen eigenen Weg geht. Für Leute, die gegen den Strom schwimmen. Ihr versteht euch.

    Was du bekommst — und was nicht

    Du bekommst ein hochwertiges, auf Hochglanzpapier gedrucktes Zertifikat. Deinen Namen. Koordinaten. Das Wappen von reich-mit-scheiss.de in Gold auf Schwarz. Und die Gewissheit, dass du Eigentümer eines Himmelskörpers bist, den kein Mensch jemals betreten hat.

    Was du nicht bekommst: Rechtliche Durchsetzbarkeit. Wohnrecht. Steuerpflicht. Tatsächliche Quadratmeter.

    Was die Frage aufwirft: Wenn du für den Erdmond keine echten Rechte bekommst — warum kaufst du ihn dann trotzdem? Weil es sich gut anfühlt. Weil es witzig ist. Weil Titan verdammt nochmal nach etwas klingt, das man in seiner Bio-Box bei Instagram stehen haben möchte.

    „Eigentümer auf Titan. Investor. Vater.“

    Drei Wörter. Unbezahlbar. Oder doch bezahlbar — und zwar bei uns.

    Das Universum als Markt — wir waren die Ersten

    Der Outer Space Treaty von 1967 sagt: Kein Staat kann Himmelskörper besitzen. Er sagt nichts über Unternehmen. Er sagt nichts über Privatpersonen. Er sagt schon gar nichts über satirische deutsche Websites, die Mondgrundstücke als Gag verkaufen, der irgendwie keiner mehr ist, wenn man sich die Preise auf Mondland.de anschaut.

    Wir füllen das Vakuum. Im wörtlichen Sinne.

    Acht Monde. Unbegrenzte Fläche. Echter Spaß.

    Und falls die Menschheit tatsächlich irgendwann auf Europa landet und unsere Zertifikate als historische Dokumente einer goldenen Ära des kosmischen Unternehmertums anerkennt — dann haben wir, Freunde, das Richtige getan.

    Bis dahin: Greif zu, solange der Vorrat reicht.

    (Der Vorrat reicht unendlich. Das Universum ist groß.)

  • Affiliate Marketing: Der schnellste Weg zum Reichtum™ (laut YouTube)

    Affiliate Marketing: Der schnellste Weg zum Reichtum™ (laut YouTube)

    Stell dir vor: Du sitzt in deiner Küche, tippst einen Link in eine E-Mail, lehnst dich zurück — und das Geld fließt. Kein Chef, keine Bürostühle, keine Kollegen die dich fragen ob du schon das TPS-Report-Cover-Blatt gelesen hast. Nur du, dein Laptop und ein passives Einkommen, das sich von selbst aufbläst wie ein Ballon auf einer Poolparty der Reichen.

    Das zumindest behaupten die etwa 4.700 YouTube-Kanäle, die dir täglich erklären, wie Affiliate Marketing „wirklich funktioniert“. Mit freiem Oberkörper. Auf Bali. Neben einem Lamborghini, der vermutlich gemietet ist.

    Willkommen in der wunderbaren Welt des Affiliate Marketings — dem Bereich, in dem alle reich werden. Außer du.

    Was Affiliate Marketing wirklich ist

    Affiliate Marketing bedeutet: Du empfiehlst ein Produkt. Jemand kauft es über deinen Link. Du bekommst eine kleine Provision. Der Anbieter bekommt den größten Teil. Alle sind glücklich. Außer du, wenn du dir ausrechnest, was du pro Stunde verdient hast.

    Nehmen wir ein Beispiel aus dem echten Leben, das ich mir gerade ausgedacht habe: Du betreibst einen Blog über Entsaftungsmaschinen. Du schreibst einen 3.000-Wörter-Artikel über die beste Saftpresse für Möhren. Du verlinkst auf Amazon. Jemand klickt drauf — und kauft stattdessen eine Bratpfanne. Provision: 0,47 Euro. Deine investierte Zeit: 8 Stunden.

    Herzlichen Glückwunsch. Du verdienst 5,875 Cent pro Stunde. Der Mindestlohn winkt mitleidig.

    Die Gurus wollen dir etwas verkaufen

    Das Schöne an Affiliate Marketing ist seine Selbstbezüglichkeit: Die meisten Menschen, die damit wirklich Geld verdienen, verdienen es damit, dir zu erklären, wie du damit Geld verdienst. Sie verkaufen Kurse über Affiliate Marketing. Diese Kurse sind dann das einzige Affiliate-Produkt, das tatsächlich läuft.

    Es ist wie ein Schneeballsystem, aber mit SEO-Tipps obendrauf.

    Der typische Guru-Kurs kostet zwischen 197 und 2.997 Euro. Er enthält Videos, in denen ein Mann in einem Büro sitzt, das aussieht als hätte Apple und IKEA ein Kind bekommen. Er erklärt dir, wie du eine „Nische“ findest. Er sagt „skalieren“ in einem Ton, als wäre es ein heiliges Wort. Er zeigt dir seinen Kontostand. Der ist echt. Er kommt vom Verkauf des Kurses.

    Wer wirklich mit Affiliate Marketing reich werden will, sollte einen Kurs darüber verkaufen. Wer wirklich mit dem Verkauf von Kursen reich werden will, sollte auf YouTube über Affiliate Marketing reden. Die Logik ist wasserdicht.

    Warum es trotzdem funktioniert — für manche

    Jetzt die unbequeme Wahrheit, weil Ehrlichkeit hier zum Geschäftsmodell gehört: Affiliate Marketing funktioniert. Für Leute, die eine echte Zielgruppe haben, der sie vertrauen, die konsequent sind und einen langen Atem haben.

    Das heißt: Es ist kein passives Einkommen am Anfang. Es ist aktives Einkommen für passives Einkommen später. Das klingt weniger gut auf einem Thumbnail, aber so ist es nun mal.

    Wer heute anfängt, wird frühestens in 12 bis 18 Monaten die ersten nennenswerten Einnahmen sehen — wenn er gut ist. Wenn er sehr gut ist. Wenn er sich nicht von Kurs zu Kurs hangelt und jeden Monat sein „System“ komplett überarbeitet, weil der neue Guru-Trend gerade „KI-Micro-Nischen“ oder „Pinterest SEO für Haustierbesitzer“ ist.

    Der beste Rat, den ich dir geben kann: Schreib über etwas, das du kennst. Empfiehl Produkte, die du selbst nutzt. Sei ehrlich. Dann — und nur dann — könnte es funktionieren.

    Oder du kaufst diese Bücher hier:

    👉 The 4-Hour Workweek – Tim Ferriss — Das Buch, das die Passive-Income-Fantasie salonfähig gemacht hat. Pflichtlektüre. Auch wenn Ferriss selbst zugeben würde, dass seine 4-Stunden-Woche eher 60 Stunden Aufbauarbeit voraussetzt.

    👉 Dotcom Secrets – Russell Brunson — Für alle, die verstehen wollen, wie diese ganzen Funnel-Gurus eigentlich ticken. Lehrreich. Und leicht beunruhigend.

    Der Nick-Zaster-Weg

    Hier auf reich-mit-scheiss.de betreiben wir natürlich auch Affiliate Marketing. Wir sind schließlich nicht blöd. Wir empfehlen Produkte — aber nur solche, die wir tatsächlich für sinnvoll halten, und wir sagen dir, wenn wir eine Provision bekommen. Das ist Transparenz. Das ist das Minimum.

    Ob du damit reich wirst? Wahrscheinlich nicht. Aber du schläfst gut. Und das ist mehr wert als 0,47 Euro Provision für eine Bratpfanne, die du nie empfohlen hast.

    Der Rest ist YouTube-Traumtänzerei.

    Auf Wiedersehen und viel Erfolg beim Skalieren.

    — Nick Zaster, der auch lieber auf Bali wäre

  • Das Buch. Die Bibel. Das Meisterwerk.

    Das Buch. Die Bibel. Das Meisterwerk.

    Es war nur eine Frage der Zeit. Jeder echte Guru, jeder selbsternannte Finanzphilosoph, jeder Mensch, der sich jemals zu einer Meinung über Geld, Scheitern oder den Unterschied zwischen Champagner und Sekt geäußert hat — schreibt irgendwann ein Buch.

    Jetzt bin ich dran.

    Ich kündige hiermit offiziell an: Das Reich-mit-Scheiß-Buch erscheint. Gedruckt. Gebunden. Goldgeprägt. Auf Papier, das sich anfühlt, als wäre es aus dem Fell eines ausgestopften Wohlstandsgefühls gemacht.

    Warum ein Buch?

    Weil ein Blog nach einer Weile nicht mehr reicht. Weil man Weisheiten, die bereits online für lau abrufbar sind, irgendwann zwischen zwei Buchdeckel pressen und für 39,99 € verkaufen muss. Das ist Kapitalismus. Das ist Kunst. Das ist das System, und wir spielen mit.

    Außerdem: Influencer, die kein Buch haben, gelten in der Branche als Hobbyisten. Ich bin kein Hobbyist. Ich bin ein Visionär, der bisher nur kein Buch hatte. Das ändert sich jetzt.

    Was steht drin?

    Alles, was du bereits weißt. Alles, was du schon gelesen hast. Alles, was dir die letzten Artikel beigebracht haben — nur diesmal auf 248 Seiten gestreckt, mit großzügigen Seitenrändern, verständnisvollen Kapitelpausen und einem Vorwort, das so tiefgründig ist, dass du es zweimal lesen willst.

    Das Buch gliedert sich in drei Teile:

    Teil I: Der Aufstieg. Wie man anfängt, über Geld nachzudenken, ohne zu wissen, was man damit eigentlich sagen will. Inspirierend. Sehr inspirierend.

    Teil II: Der Tiefpunkt. Seite 87 bis 133. Das ist der emotionale Kern. Hier wirst du weinen, lachen, oder zumindest die Augen verdrehen — was beim modernen Sachbuchlesen inzwischen als Form der Empathie gilt.

    Teil III: Die Erleuchtung. Spoiler: Sie besteht darin zu akzeptieren, dass du wahrscheinlich nicht reich wirst — aber wenigstens weißt du jetzt, warum. Das ist der Unterschied zwischen 0 € und 39,99 €, die du für dieses Buch ausgegeben hast.

    Die Luxus-Edition

    Für 149 € gibt es außerdem die Goldene Sonderedition. Gleicher Inhalt. Gleiche 248 Seiten. Gleiche großzügigen Seitenränder. Aber der Einband ist goldfarben bedruckt, das Lesezeichen ist aus echtem Satinband, und jedes Exemplar kommt mit einer handgeschriebenen Widmung, die lautet:

    „Du weißt, was du getan hast. – Nick Zaster“

    Ich weiß es nicht wirklich, aber das klingt mysteriöser.

    Wer sollte dieses Buch kaufen?

    Menschen, die bereits alle Artikel gelesen haben und trotzdem das Bedürfnis verspüren, für dasselbe Wissen Geld auszugeben — weil Gratis-Content sich falsch anfühlt, wenn man wirklich wachsen will. Du kennst diese Menschen. Vielleicht bist du einer davon. Es ist keine Schande. Es ist Marketingpsychologie.

    Außerdem: Menschen, die Bücher kaufen und sie dann sichtbar ins Regal stellen. Das Buch mit dem Goldenen Schriftzug „REICH MIT SCHEIß“ zwischen deinen Uni-Klassikern und dem IKEA-Kochbuch ist ein Statement. Es sagt: Ich habe Humor. Und ich habe 39,99 €.

    Wann kommt es?

    Das ist die Frage. Bücher schreiben sich nicht von selbst. Bücher, die im Wesentlichen aus bestehenden Blog-Posts bestehen, auch nicht — man muss immerhin alles nochmal sortieren, ein bisschen umschreiben, einen Verlag finden oder Self-Publishing recherchieren, Cover designen, ISBN beantragen und dann wochenlang auf Amazon schauen, ob jemand bestellt hat.

    Kurz: Es dauert. Aber es kommt. Irgendwann. Wahrscheinlich.

    Vorbestellen kannst du noch nicht. Aber du kannst schon mal 39,99 € zur Seite legen. Oder 149 €, falls du Gold willst. Das zeigt Commitment. Und Commitment ist bekanntlich der erste Schritt zu allem.

    Der eigentliche Punkt

    Ehrlich gesagt: Ich weiß nicht, ob dieses Buch jemals erscheint. Was ich weiß: Jedes Mal, wenn ein Blogger, ein Podcaster, ein LinkedIn-Poet oder ein Finanz-Coach ein Buch ankündigt, steigen seine Follower-Zahlen. Nicht weil die Leute das Buch wollen. Sondern weil die Ankündigung das Signal sendet: Dieser Mensch meint es ernst.

    Ich meine es ernst. In meiner eigenen, leicht satirischen, vollständig goldgefärbten Art.

    Das Buch kommt. Vielleicht. Bis dahin: lies die Artikel. Die kosten nichts. Und enthalten exakt dieselben Erkenntnisse.

    Nick Zaster, Autor eines Buches, das noch nicht existiert

  • Marke auf Aussehen und Stimme

    Marke auf Aussehen und Stimme: Taylor Swifts neuster Clou

    Wer hätte gedacht, dass wir mal an dem Punkt sind, wo nicht nur Produkte, sondern auch das Ich selbst zum markenrechtlich geschützten Gut wird? Nun, schickt Taylor Swift vor, dann klappt’s schon! Die Pop-Queen hat’s wieder getan—sie schreibt Geschichte, diesmal nicht in den Charts, sondern im Markenrecht. Swift plant, ihre Stimme und ihr Aussehen schützen zu lassen. Ja, liebe Fans und Nachmacher, demnächst könnte euer Lieblings-Ersatz-Taylor-Konzert zur Markenrechtsfalle werden.

    Business Genies oder pure Eitelkeit?

    Es stellt sich die Frage: Ist das genialer Geschäftssinn oder einfach nur Größenwahn? Auf den ersten Blick mag man denken, dass ein Trademark auf Stimme und Aussehen etwa so sinnvoll ist wie ein Patent auf das Wetter. Doch halt: Taylor Swift hat eindrucksvoll gezeigt, wie man Geniesse und Wahnsinn kombiniert und zu Gold macht.

    Wenn man so will, ist dies der nächste logische Schritt in einer Welt, in der Prominente sich als wandelnde Marken verstehen. Prince hat damals die Musikindustrie mit seiner symbolträchtigen Namensänderung aufgemischt. Kanye West hat sich als „Ye“ immer wieder neu erfunden. Und Taylor? Sie sichert sich das Monopol auf sich selbst. Ein kluger Schachzug in einer Welt, die von Promi-Doppelgängern, Deepfakes und TikTok-Imitatoren überschwemmt wird.

    Was heißt das für uns Normalos?

    Während sich der Rest von uns darum bemüht, irgendeine Art von Einzigartigkeit im Bewerbungsgespräch darzulegen, verlangt Swift gleich die ganze Packung Monopolrechte. Stellen Sie sich vor: Da treffen Sie jemanden, strengen sich bei der Nachahmung ihrer Lieblingsstars an, und zack—schon ist der nächste Anwalt auf dem Fuß. Der spätkapitalistische Albtraum oder die Realität von morgen?

    Ein bisschen Ironie müsste man dieser Situation allerdings schon unterstellen. In einer Welt, in der man dazu angehalten wird, sein eigenes „Branding“ voranzutreiben, erreicht Taylor Swift das neue Level—sie brandet ihre Existenz. Und wir? Kaufen vielleicht demnächst „Taylor Swift™-Autogramme“, die dann offiziell zertifiziert sind.

    Die Zukunft des Promi-Daseins

    Die Grenzen zwischen Realität und Virtualität verschwimmen, und Persönlichkeitsrechte werden zur heißen Wahre. In dieser Welt scheint der Schutz von Stimme und Erscheinungsbild zwangsläufig. Taylor Swift könnte hier möglicherweise Pionierarbeit leisten. Werden andere Stars nachziehen? Ist es der Beginn vom Ende authentischer Kunst oder eine neue Ära exklusiver Individualität?

    Was auch immer passiert, eines ist klar: Der Promi von heute ist mehr als nur ein Mensch aus Fleisch und Blut. Er oder sie ist ein Unternehmen, eine Marke, ein Konzept. Vielleicht läutet Taylor Swift hiermit eine neue Epoche ein, in der das, was wir für einzigartig halten, eine rechtlich geschützte Marke oder zumindest eine Einnahmequelle wird.

    🤖 Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung von Nick Zaster erstellt.

  • Kampf der Inflation: Wenn der Gürtel zum Boomerang wird

    Kampf der Inflation: Wenn der Gürtel zum Boomerang wird

    Ach, die Inflation, das mysteriöse Monster unter dem Bett eines jeden Sparers! Wer hätte gedacht, dass unser Geld über Nacht eine Crash-Diät macht und trotzdem fett erscheint? Heute, am 14. August 2026, wollen wir uns mit dem Thema auseinandersetzen und schauen, wie wir mit diesem Ungeheuer fertig werden – vermutlich mit einem rollenden Auge und einem verschmitzten Lächeln.

    Wie schlimm ist es wirklich?

    Zuerst müssen wir die größenwahnsinnigen Zahlen in den Griff bekommen. Wenn dein Morgenkaffee plötzlich teurer ist als ein Liter Benzin, dann sollte die Alarmglocke läuten. Die Inflation nähert sich langsam dem Stand eines Hollywood-Blockbusters – teuer und mit vielen Explosionen!

    Strategien gegen die Inflation

    Natürlich gibt es einige Methoden, um nicht ganz zum finanziellen Superhelden zu mutieren (obwohl das sicherlich cool wäre).

    • Investieren, statt sparen: Aktien, Immobilien oder vielleicht ein paar dieser hippen digitalen Währungen, die jeder außer deiner Oma versteht. Wichtig ist, dass dein Geld nicht auf Sparbuch sitzen bleibt wie ein alternder Rockstar ohne Konzerttour.
    • Lebensstil anpassen: Muss es wirklich der Latte Macchiato aus der hippen Cafékette sein? Vielleicht reicht ja auch der Kaffee von der „kaffearmen“ Tankstelle. Schmeckt fast gleich – nicht.
    • Schulden abbauen: Wenn deine Kreditkarte glüht, bist du wahrscheinlich ein finanzieller Pyromane. Schulden abbauen ist das finanzielle Yoga – ein bisschen anstrengend, aber sehr befreiend.
    • In Wissen investieren: Mal ehrlich, ein bisschen finanzielle Bildung schadet niemandem. Bücher, Kurse und vielleicht ein paar YouTube-Tutorials (die nicht vom Katzenvideos ablenken).

    Wie bleibt man motiviert?

    Klar, das ganze Geldmanagement kann so viel Spaß machen wie Steuererklärungen; dennoch gibt es immer Licht am Ende des Tunnels! Halte dein Ziel vor Augen: Finanzielle Freiheit, oder zumindest ein Leben ohne den nervigen Stachel der Geldsorgen. Vielleicht winkt am Ende ein schönes Glas Sekt, das du dir ohne schlechtes Gewissen gönnen kannst!

    Fazit

    Gegen die Inflation anzukämpfen ist kein Sonntagsspaziergang im Park. Aber mit ein wenig cleverem Denken, einer Prise Humor und vielleicht einem gut gemischten Cocktail aus Willenskraft und Verzweiflung, kann man es schaffen. Also, heben wir das Glas (hoffentlich nach dem Einkauf) und schreiten mutig weiter.

    🤖 Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung von Nick Zaster erstellt.

  • Kryptowährungen: Die digitale Schatzsuche oder doch nur virtueller Sandkasten?

    Kryptowährungen: Die digitale Schatzsuche oder doch nur virtueller Sandkasten?

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    Guten Morgen, liebe Leser! Heute möchte ich über ein Thema plaudern, das in der Welt der Finanzen mittlerweile so obligatorisch ist wie der Kaffee am Morgen: Kryptowährungen. Ihr wisst schon, diese digitalen Münzen, die so sicher sind wie ein Wallet aus Seidenpapier, und uns trotzdem glauben lassen, wir hätten den versteckten Schatz Kolumbus‘ gefunden.

    Zwischen den Speckmäusen und den Millionärsträumen

    Jeder kennt inzwischen jemanden, der jemanden kennt, der durch die Investition in Bitcoin, Ethereum oder diese putzige Dogecoin zum Millionär geworden ist. Diese Geschichten hören sich immer so verwunderlich an wie das plötzliche Verschwinden von Socken in der Waschmaschine. Aber während wir von unseren träumerischen Einnahmen durch Kryptowährungen schwärmen, vergessen wir gerne die riskante Achterbahnfahrt, die oft mehr Schrecken als Vergnügen bedeutet.

    Die große Frage: Investieren oder nicht investieren?

    Kein Blogartikel über Kryptowährungen wäre komplett ohne eine Checkliste für die unentschlossenen Investoren unter euch, die nicht wissen, ob sie in den digitalen Goldrausch einsteigen oder das Spektakel vom sicheren Hafen eines Sparkontos aus beobachten sollten.

    • Emotionaler Rollercoaster: Wenn du mehr Höhen und Tiefen erreichen möchtest als ein Freizeitparkbesuch bietet, dann ist Kryptohandel vielleicht genau dein Ding. Freude, Panik, Euphorie und Verzweiflung sind inklusive – alles verpackt in virtueller Währung.
    • Flexible Reaktionen: Kannst du spontan mit einer Tasse Kaffee in der einen Hand und deinem Smartphone in der anderen um 3 Uhr morgens auf eine Preisänderung reagieren? Perfekt! Da Kryptowährungen nie schlafen, tust du es ab jetzt auch nicht mehr.
    • Geld wie Wasser sehen: Die Investition in Kryptowährungen fühlt sich an, als würdest du eine teure Flasche Champagner in den Bodensee schütten – vielleicht sprudelt sie irgendwann an der Oberfläche und macht dich reich, aber vielleicht tut sich auch gar nichts.

    Fazit: Der digitale Wildwest-Spielplatz

    Kryptowährungen bleiben der Wilde Westen der Finanzwelt – aufregend, chaotisch und mit einem Hauch von Anarchie. Für die einen die Zukunft des Geldes, für die anderen eine digitale Tulpenblase. Und wer weiß, vielleicht sind sie beides! In jedem Fall sind sie eine Investition in die Illusion finanzieller Freiheit – eine Wette darauf, dass deine digitale Schatzkarte tatsächlich zu Gold führt. Aber am Ende mag es – wie so oft im Leben – einfach nur ein riesiger, charmanter Sandkasten sein.

    🤖 Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung von Nick Zaster erstellt.

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  • Abnehmen ist wie Reich werden — und genauso wird dir Scheiß verkauft

    Abnehmen ist wie Reich werden — und genauso wird dir Scheiß verkauft

    Lass mich direkt sein: Du willst abnehmen. Ich weiß das. Die Fitness-Industrie weiß das. Und sie verdient sich eine goldene Nase dabei — genau wie die Finanzbranche, die dir erzählt, du bist nur zu blöd für Reichtum.

    Willkommen beim einzigen Abnehmratgeber, der dir die Wahrheit sagt: Es ist dasselbe Scheiß-Spiel. Anderer Markt, gleiche Regeln, gleiche Verlierer.

    Die perfekte Parallele

    Bei Finanzen heißt es: „Investiere nur in das, was du verstehst.“ Bei Ernährung: „Iss nur das, was dein Körper versteht.“ Beide Sätze sind korrekt. Beide werden ignoriert. Stattdessen kauft man Hebelprodukte auf memehafte Kryptowährungen — und 47 verschiedene Superfoods, die in Kolumbien von Hand gepflückt wurden und nach feuchter Pappe schmecken.

    Das Muster ist immer gleich:

    1. Problem existiert (zu fett / zu arm)
    2. Industrie erkennt Gelegenheit
    3. Du kaufst Lösung (Detox-Tee / Turbo-ETF-Kurs)
    4. Lösung funktioniert nicht
    5. Du kaufst nächste Lösung (weil du es diesmal WIRKLICH meinst)
    6. Industrie kauft zweite Yacht

    Der Detox-Tee ist das Krypto-Pendant

    Detox-Tee. 49,90 Euro für 30 Beutel. Schmeckt nach Lakritz-Strafe. Soll „Toxine“ aus dem Körper spülen — Toxine, die medizinisch gesehen gar nicht existieren, weil das die Leber schon kostenlos macht.

    Klingt bekannt? Richtig: Das ist exakt das Geschäftsmodell von 80 % aller Krypto-Coins. Ein Problem lösen, das es nicht gibt. Für echtes Geld. Mit echter Überzeugung vom Käufer.

    Der Unterschied: Beim Detox-Tee läufst du öfter aufs Klo. Beim Shitcoin läufst du öfter zur Bank — um Geld einzuzahlen, das nie wiederkommt.

    Warum die „10 kg in 30 Tagen“-Versprechen funktionieren

    Menschen wollen keine Lösungen. Menschen wollen schnelle Lösungen. Das ist neurobiologisch verdrahtet. Unser Gehirn hasst Aufwand und liebt Abkürzungen.

    Deshalb existieren folgende Produkte:

    • Vibrations-Bauchgürtel (macht das Fett wackelig, nicht weg)
    • Schlank-Schlaf-Kapseln (schläfst trotzdem, nimmst nicht ab)
    • „Bio-Hacks“ von Männern mit Rollkragenpulli und keinen Studienabschlüssen

    Und im Finanzbereich:

    • Trading-Signale auf Telegram (jemand mit Lambo-Profilbild, der dein Geld nimmt)
    • Immobilien-Webinare (kostenlos rein, 3.000 Euro raus, Wissen: Null)
    • NFT-Hype (du kaufst JPEGs, andere kaufen Inseln)

    Dasselbe Gehirn, dieselbe Schwäche, unterschiedliche Schmerzzonen.

    Die einzige Abnehmstrategie, die funktioniert

    Kaloriendefizit. Mehr Bewegung. Genug schlafen. Kein Alkohol oder weniger. Konsistenz über Monate.

    Das ist es. Das war es immer. Keine Geheimformel. Kein Morgenritual der Top-1-%-Biohacker. Kein Ashwagandha-Kollagen-Smoothie um 5:47 Uhr morgens.

    Genauso wie beim Vermögensaufbau: Verdiene mehr als du ausgibst. Investiere den Rest breit gestreut. Lass Zeit arbeiten. Hör auf, auf YouTube-Gurus zu hören, die für ein Produkt zahlen, das sie „zufällig“ empfehlen.

    Revolutionär? Nein. Langweilig? Ja. Effektiv? Absolut.

    Das Luxus-Problem des Schlanken

    Hier wird es interessant: Sobald du schlank und wohlhabend bist, wirst du Teil einer anderen Industrie. Plötzlich kaufst du biologischen Olivenöl-Mousse-au-Chocolat für 28 Euro. Du buchst Retreats in Portugal, bei denen du für „Bewusstseinserweiterung“ zahlst, was früher einfach „Urlaub“ hieß.

    Die Industrie folgt dir. Weil du Geld hast. Weil du Status zeigen willst. Weil das goldene Marketing-Versprechen lautet: Wer Geld hat, kauft teurere Probleme.

    Willkommen auf der nächsten Stufe der Scheiß-Spirale.

    Was Nick Zaster dazu sagt

    Ich werde keine Abnehmprodukte verkaufen. Nicht weil ich kein Geld will — sondern weil der Markt gesättigt ist mit Leuten, die schlechter in Scheiße wühlen als ich.

    Was ich dir sagen kann: Die Disziplin, die du brauchst um abzunehmen, ist dieselbe, die du brauchst um finanziell frei zu werden. Es ist Aufschub des kurzfristigen Vergnügens für langfristigen Gewinn. Das ist unbequem. Das ist unspektakulär. Das funktioniert.

    Alles andere ist Marketing. Teures Marketing. Und irgendjemand verdient dabei — nur nicht du.

    Nick Zaster

  • Einfach reden — und 8.000 Euro kassieren: Das dreckige Geheimnis der Vortragsredner

    Einfach reden — und 8.000 Euro kassieren: Das dreckige Geheimnis der Vortragsredner

    Letzte Woche saß ich in einer Konferenz in Frankfurt. Ticket: 1.200 Euro. Der Hauptredner: ein Mann namens Thorsten, der vor sechs Jahren pleite war, das dann in einem Buch beschrieben hat und seitdem für je 8.000 Euro erzählt, wie man nicht pleite geht.

    Thorsten hat inzwischen ein Ferienhaus auf Mallorca. Nicht wegen des Buches — sondern wegen der Vorträge.

    Die größte Geldmaschine, die du ignorierst

    Lass mich dir kurz erklären, wie Keynote-Speaking funktioniert: Du erzählst 45 Minuten lang Dinge, die dein Publikum eigentlich schon weiß, verpackst sie in drei Akronyme, machst am Ende eine Pause, schaust nachdenklich in den Saal — und bekommst einen Scheck.

    Das ist kein Vorwurf. Das ist ein Geschäftsmodell. Und es ist verdammt nochmal eines der skalierbarsten, die es gibt.

    Ein guter Unternehmensberater rechnet seinen Stundensatz. Ein Keynote-Speaker rechnet seinen Auftrittsatz. 45 Minuten auf der Bühne, zwei Stunden Anreise, eine Nacht im Marriott — fertig. Ergebnis: 5.000 bis 25.000 Euro. Netto. Vor dem Frühstück.

    Was du eigentlich verkaufst

    Hier ist das schmutzige Geheimnis: Du verkaufst nicht dein Wissen. Du verkaufst deine Geschichte.

    Firmen, die Redner buchen, wollen ihren Mitarbeitern kein Seminar. Sie wollen Entertainment mit Bildungsanspruch. Sie wollen, dass Thorsten oder du oder ich auf die Bühne kommt und so tut, als wäre „Dranbleiben ist wichtig“ eine Offenbarung — und nicht das, was Mama dir mit sieben Jahren gesagt hat.

    Aber rate mal: Es funktioniert. Und zwar deshalb, weil Menschen Wahrheiten besser hören, wenn ein Fremder mit einem Mikrofon sie sagt. Für das Gleiche von der eigenen Führungskraft würde man augenrollen. Von Thorsten aus Frankfurt? Standing Ovations.

    Schritt eins: Dein Unglück vermarkten

    Die ironische Grundvoraussetzung: Du musst erstmal ordentlich versagt haben. Wer immer alles richtig gemacht hat, hat nichts zu erzählen. Der ideale Redner war pleite, krank, oder beides — und hat sich dann irgendwie „zurückgekämpft“. Wenn du also gerade in einer Krise steckst: Glückwunsch. Das ist dein zukünftiges Bühnenmaterial.

    Schreib es auf. Nicht für dich — für dein zukünftiges Publikum, das 1.200 Euro Ticketpreis bezahlt hat und jetzt dringend braucht, dass du ihr Chaos spiegelst und es ein bisschen schöner machst.

    Schritt zwei: Sichtbarkeit ist alles

    Kein Mensch bucht einen Redner, den er nie gesehen hat. Das klingt banal, ist aber der Engpass, an dem 90% aller würdigen Bühnen-Kandidaten scheitern.

    Du brauchst: Ein Video von dir auf einer Bühne. Egal welcher Bühne. Kleineres Stadtforum reicht. TEDx ist Gold — das bewirbst du dich einfach, die nehmen jeden, der ein halbwegs kohärentes Thema hat und nicht live zusammenbricht. Ein anständiges Rednerprofil auf einer Speaker-Plattform. Und eine Geschichte, die sich in einem Satz erzählen lässt.

    „Ich war mit 32 insolvent — heute helfe ich Unternehmen, Verluste als Strategie zu nutzen.“ Boom. Buchbar.

    Was das alles mit Reich-mit-Scheiß zu tun hat

    Ganz einfach: Das hier ist eine der wenigen Einkommensquellen, die mit deiner Glaubwürdigkeit skalieren, nicht mit deiner Arbeitszeit. Je öfter du redest, desto bekannter wirst du. Je bekannter du bist, desto mehr kriegst du pro Auftritt. Irgendwann dreht sich das Rad von selbst — und du sitzt samstags am Pool, während dein Agent die Termine macht.

    Das ist keine Fantasie. Das ist Thorstens Alltag. Und Thorsten war mal Insolvenzverwalter in Dortmund.

    Also: Was ist deine Geschichte? Schreib sie auf. Und wenn du keine hast — dann warte kurz. Das Leben liefert.

  • Der „Reich-mit-Scheiß-Ehrenorden“ – Für Männer, die alles hatten und es trotzdem versemmelt haben

    Der „Reich-mit-Scheiß-Ehrenorden“ – Für Männer, die alles hatten und es trotzdem versemmelt haben

    Es gibt Menschen, die haben nie Geld gehabt. Die kennen wir. Die sind traurig, aber verständlich.

    Dann gibt es Menschen, die hatten alles. Milliarden. Immobilien. Partys, bei denen sogar die Servietten Gold-geprägt waren. Und dann — schwupps — ist alles weg. Pleite. Insolvent. Am Ende.

    Diese Menschen verdienen keinen Mitleid-Artikel in der SZ. Die verdienen einen Orden.

    Willkommen beim Reich-mit-Scheiß-Ehrenorden (RmSE)

    Hiermit rufe ich — offiziell, handschriftlich auf Goldpapier, weil sonst nicht feierlich genug — den Reich-mit-Scheiß-Ehrenorden ins Leben. Kurz: RmSE. Klingt wie ein Bundesverdienstkreuz, ist aber eigentlich das Gegenteil.

    Der RmSE wird jährlich an Personen verliehen, die es geschafft haben, ein bestehendes Vermögen so spektakulär gegen die Wand zu fahren, dass man nur noch staunend danebenstehen kann. Wie ein Autorennfahrer, der mit dem Ferrari in einen geparkten Traktor kracht. Volles Tempo. Freie Bahn. Selbst schuld.

    Die Kriterien

    Um den RmSE zu gewinnen, braucht es mehr als eine normale Pleite. Armut ist keine Kunst. Milliarden vernichten — das ist Handwerk auf höchstem Niveau. Die Kriterien:

    • Ausgangslage: Mindestens dreistelliger Millionenbetrag. Wer mit 50.000 Euro scheitert, ist ein Versager, aber kein Preisträger.
    • Stil: Das Ende muss einen gewissen Glamour haben. Luxuspartys kurz vor der Insolvenz? Jawohl. Milliarden-Projekte ohne Eigenkapital? Her damit.
    • Selbstwahrnehmung: Der Preisträger muss bis zum Schluss überzeugt gewesen sein, dass er ein Genie ist. Zweifel disqualifizieren.
    • Kollateralschäden: Je mehr Handwerker, Lieferanten und Kleinanleger mitgezogen werden, desto höher die Punktzahl. Das klingt grausam, ich weiß. Aber das ist die Realität dieser Kategorie.

    Der erste Preisträger: René Benko

    Den Ehrenorden für 2024 — rückwirkend verliehen, weil ich die Idee damals noch nicht hatte — geht an: René Benko. Österreicher. Selfmade-Milliardär. Gründer von Signa. Besitzer von Karstadt, KaDeWe, Chrysler Building-Anteilen. Mensch mit goldenem Geschmack und der Finanzstruktur eines Kartenhauses in einem Windkanal.

    Rund 27 Milliarden Euro Schulden. Der größte Immobilien-Crash der Nachkriegsgeschichte. Und dazwischen? Dinner-Partys auf dem Anwesen. Ein Chalet in Kitzbühel. Ein Netzwerk aus Politikern, Managern und Investoren, die alle wussten, dass irgendwas nicht stimmt — und trotzdem weitermachten.

    Das ist nicht Versagen. Das ist Kunst.

    Benko bekommt den RmSE in der Kategorie „Fake Luxury bis zum bitteren Ende“. Goldener Orden, überreicht symbolisch, weil der echte Benko vermutlich gerade mit seinen Anwälten beschäftigt ist.

    Weitere Anwärter auf die Hall of Fame

    Der RmSE ist kein Einzelfall. Es gibt eine ganze Zunft von Menschen, die diese Auszeichnung verdient hätten:

    • Wirecard-Braun: 1,9 Milliarden Euro, die nie existiert haben. Buchhalterisch verschwindende Phantomgelder auf den Philippinen. Chapeau.
    • Thomas Cook’s letzte CEOs: Eine 178 Jahre alte Firma an die Wand gefahren, mit letzter Kraft noch Boni ausgezahlt, dann Konkurs. Klasse.
    • Sam Bankman-Fried: Okay, Amerikaner. Aber der Mann hat eine Kryptobörse gegründet, Milliarden von Kundengeldern versenkt und dabei T-Shirts und Shorts getragen. Das hat fast schon eine gewisse anarchistische Eleganz.

    Was wir daraus lernen (nichts)

    Jetzt könntest du denken: „Nick, was soll ich daraus mitnehmen?“ Ehrliche Antwort: nichts. Diese Männer lernen auch nichts. Benko plant laut Berichten bereits das nächste Comeback. Braun sitzt seine Strafe ab und wird danach vermutlich wieder irgendwo beratend tätig.

    Das System belohnt Dreistigkeit. Nicht Intelligenz, nicht Fleiß, nicht Moral. Dreistigkeit. Wer groß genug lügt, groß genug träumt, groß genug scheitert — der kriegt am Ende noch einen Dokumentarfilm auf Netflix.

    Ich vergebe den Orden deshalb ohne Ironie. Also — mit ganz viel Ironie, aber aus einem echten Impuls heraus: Respekt für das Scheitern auf höchstem Niveau. Das ist schwieriger, als es aussieht.

    Bewerbung für den RmSE 2025

    Du kennst jemanden, der infrage kommt? Schreib mir. Die Jury — bestehend aus mir, meiner Kaffeemaschine und einem zufällig aufgeschlagenen Wirtschaftsartikel — trifft sich Ende des Jahres.

    Kriterien wie oben. Glamour, Größenwahn, kollateraler Schaden. Kein Erbarmen, aber volle Würdigung.

    Der RmSE: Weil manche Pleiten zu schön sind, um sie zu vergessen.

  • ETF-Sparplan: Du machst es falsch, du Langweiler!

    Dein ETF-Sparplan ist ein Spiegel deiner Langeweile.

    Alle reden vom ETF-Sparplan. Super Sache! Setzen, vergessen, reich werden. So die Mär, die dir überall erzählt wird. Aber die meisten von euch? Ihr macht es fundamental falsch. Und das Schlimmste: Ihr wisst es nicht mal!

    Ihr seht den ETF-Sparplan als ein Werkzeug. Ein langweiliges Werkzeug für langweiliges Sparen. Monat für Monat brav 50, 100, 200 Euro reinbuttern und dann hoffen, dass ihr in 30 Jahren vielleicht mal das Geld für eine Eigentumswohnung habt. Gähn! Das ist kein Weg zum Reichtum, das ist ein Abonnement für ein Leben im Mittelmaß!

    Der ETF-Sparplan ist nicht dazu da, dich zum *Bürgerlichen* zu machen. Er ist ein Vehikel! Ein glorreiches Vehikel für deine finanzielle Freiheit – aber nur, wenn du ihn mit der richtigen Attitüde füllst. Du musst ihn nicht nur *haben*, du musst ihn *leben*! Du musst ihn als Sprungbrett sehen, um die *wirklich* wichtigen Dinge zu tun. Dinge, die du auf reich-mit-scheiss.de lernst – und sonst nirgendwo, weil die anderen nur Blödsinn erzählen.

    Hör auf, dir etwas vorzumachen. Die wahren Geheimnisse des Reichtums findest du nicht im Kleingedruckten deiner Sparplan-App. Komm auf reich-mit-scheiss.de und lerne, wie man wirklich reich wird – ohne langweilig zu sein!