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  • Werde Ambassador — und bekomme 0,01% von reich-mit-scheiss.de

    Werde Ambassador — und bekomme 0,01% von reich-mit-scheiss.de

    Wir haben ein kleines Problem.

    reich-mit-scheiss.de existiert. Der Shop ist offen. Die Produkte sind da. Der Dartscheiben-Fonds läuft. Und trotzdem: die große Masse der Menschheit weiß noch nichts davon.

    Das muss sich ändern. Und da kommt du ins Spiel.

    Das Angebot

    Wer Werbung für reich-mit-scheiss.de macht und das nachweist, bekommt 0,01% Anteile am Unternehmen.

    Ja, du hast richtig gelesen. Echte Anteile. An einem echten Unternehmen. Das einen echten Shop hat. Mit echten Produkten. Die man wirklich kaufen kann.

    0,01% klingt nach wenig. Aber denk mal kurz nach: Als Amazon 1997 an die Börse ging, wollten auch alle nur „mal schauen“. Wer damals 0,01% hatte, fährt heute Lamborghini. Wir sagen nicht, dass wir Amazon sind. Aber wir sagen auch nicht, dass wir es nicht sind.

    Wie wird man Ambassador?

    Ganz einfach:

    • Mach Werbung für reich-mit-scheiss.de. Irgendwo. Irgendwie.
    • Beweise es. Screenshot, Link, Zeuge — alles gilt.
    • Schick es an zaster@reich-mit-scheiss.de
    • Bekomme deinen Anteilsschein.

    Ob Instagram-Story, WhatsApp-Gruppe, Stammtisch-Präsentation oder Graffiti an der Wand — Hauptsache, jemand sieht es. Wir sind nicht wählerisch. Wir sind ambitioniert.

    Warum solltest du das tun?

    Erstens: 0,01% an einem aufstrebenden Satire-Finanzimperium. Selbsterklärend.

    Zweitens: Der offizielle Anteilsschein von reich-mit-scheiss.de ist bereits auf Etsy für 4,99€ erhältlich. Als Ambassador bekommst du ihn umsonst. Für das, was ohnehin dein Hobby ist: reden.

    Drittens: Du bist dabei, bevor es alle wissen. Das ist der Moment, auf den alle warten. Nur die wenigsten erkennen ihn rechtzeitig.

    Das kleine Kleingedruckte

    Die Anteile sind symbolischer Natur, verleihen kein Stimmrecht, keine Dividende und keine Haftung. Sie sind aber echt gemeint — und der Anteilsschein ist ein echtes Dokument, das bezeugt, dass du dabei warst.

    Schick deine Nachweise an zaster@reich-mit-scheiss.de — Betreff: Ambassador.

    Die Zukunft gehört denen, die früh investieren. Und den Mutigen, die über Dinge reden, die andere noch nicht kennen.

    Sei mutig.

    Und solange du schon mal hier bist…

    Der Anteilsschein ist übrigens nicht nur für Ambassadors — er ist auch direkt im Shop erhältlich. 4,99€. Gedruckt, versandt, gerahmt optional. Wer noch nicht Ambassador ist aber trotzdem dabei sein will: das ist der schnellste Weg. Und wer weiß — vielleicht hängt er eines Tages neben deinem Amazon-Aktionärszertifikat von 1997.

  • Demotivatoren auf Deutsch: Weil Realismus die neue Motivation ist

    Demotivatoren auf Deutsch: Weil Realismus die neue Motivation ist

    Vor gut zehn Jahren – irgendwo zwischen Y2K-Kater und dem großen LinkedIn-Motivationspost-Tsunami – entdeckte ich das Werk von Despair, Inc.

    Die Leute von Despair, Inc. aus Austin, Texas, hatten schon Ende der 90er genug vom Motivationsposter-Wahn. Ihr Produkt: sogenannte Demotivators®. Format bekannt: eindrucksvolles Stockfoto, eleganter Titel, Spruch darunter. Nur dass der Spruch eben nicht „TEAMWORK macht den Unterschied“ lautet, sondern so etwas wie: „MEETINGS – None of us is as dumb as all of us.“

    Gegründet von E. L. Kersten, einem ehemaligen Professor für Organisationskommunikation (wer sonst), und seinem Bruder Lawrence. Die Harvard Business Review nahm ihn 2004 ernst. Amazon verkaufte seine Poster. Das :-(® ist bei Despair eingetragenes Markenzeichen. Das Konzept: simpel. Die Ausführung: gemein. Der Erfolg: verdient.

    Das Problem: auf Deutsch gab es sowas nicht.

    Also machte ich es selbst. Amazon-Shop „bürowahrheiten“, Demotivations-Kalender 2019, DIN A3. 12 Motive. Auf Deutsch. Mit Umlauten. Und dem notwendigen Maß an Büro-Zynismus.

    Der Erfolg damals war – sagen wir – verhalten. So wie eben alles, was zu früh kommt.

    Inzwischen? Immer noch Marktlücke.

    dasdemot.de? Steht zum Verkauf. Demotivationskalender auf Amazon? Existiert, ist aber so lebendig wie ein montäglicher Jour fixe. Die Marktlücke ist immer noch da. Und wir füllen sie gerne ein zweites Mal.

    Ab sofort gibt es die deutschen Demotivators von reich-mit-scheiss.de auf Etsy. 12 Motive, die sagen was alle denken aber keiner auf seinen Kalender hängt. Außer du. Weil du weißt: Realismus ist die neue Motivation.

    → Jetzt auf Etsy ansehen

  • Offizieller Börsengang: reich-mit-scheiss.de geht an die Öffentlichkeit

    Offizieller Börsengang: reich-mit-scheiss.de geht an die Öffentlichkeit

    Es ist so weit.

    Nach wochenlanger Vorbereitung, intensiven Verhandlungen mit uns selbst und einem ausgiebigen Dart-Wurf auf die Frage „Sollen wir das wirklich machen?“ — gehen wir heute an die Öffentlichkeit.

    Kein Aprilscherz.

    Der Börsengang von Reich mit Scheiß

    Ab heute kannst du Anteile an reich-mit-scheiss.de erwerben. Echte Anteile. Auf Papier. Mit Unterschrift. In Gold und Schwarz.

    Ein Anteil entspricht 0,0001% der Gesamtheit von Reich mit Scheiß — also von allem, was diese Webseite jemals produzieren, kommentieren, verlieren oder satirisch begleiten wird. 1.000 Anteile stehen zur Verfügung. Das ergibt zusammen 0,1% der Gesellschaft. Den Rest behalten wir.

    Was bekommst du?

    Du bekommst einen offiziellen RMS-Anteilsschein — ein hochwertiges PDF-Zertifikat, unterzeichnet von Nick Zaster (Chief Executive Everything) und dem Dartschimpansen (Head of Investment Strategy).

    Du bekommst nicht:

    • Mitspracherecht
    • Gewinnbeteiligung
    • Stimmrecht
    • Irgendwas rechtlich Relevantes

    Das Zertifikat ist, um es juristisch präzise zu formulieren: wertlos. Börsenrechtlich inexistent. Steuerlich irrelevant. Und trotzdem das Beste, was du heute für 4,99 € kaufen kannst.

    Warum kaufen?

    Weil du dabei warst. Weil es limitiert ist. Weil 4,99 € weniger sind als ein schlechter Cappuccino in einer schlechten Lage. Und weil der Dartschimpanse persönlich unterschrieben hat.

    1.000 Anteile. Danach nie wieder. Kein Nachdrucken, kein Nachschlagen, keine zweite Chance. Wenn sie weg sind, sind sie weg.

    Hinweis: Dieser Börsengang ist nicht von der BaFin genehmigt, nicht von der SEC reguliert und nicht von irgendjemandem ernst genommen worden außer von uns. Das Dokument ist ein Kunstwerk. Kein Aprilscherz.

  • Einhorn Globuli: Weil Erzengel-Schwingungen Konkurrenz brauchen

    Einhorn Globuli: Weil Erzengel-Schwingungen Konkurrenz brauchen

    Es war ein ganz normaler Donnerstagabend, als ich auf Sonnenherz gestoßen bin. Ein Shop, der — und ich zitiere hier wörtlich — „feinstoffliche Schwingungsmittel“ verkauft. Globuli, die mit den Schwingungen von Erzengeln informiert wurden. Nicht von einem Erzengel. Von mehreren.

    Mein erster Gedanke: Das ist ein Witz.
    Mein zweiter Gedanke: Das ist kein Witz.
    Mein dritter Gedanke: Das könnte man besser machen.

    Homöopathie: Eine kurze Aufklärung

    Homöopathie wirkt nicht. Das ist keine Meinung, das ist Konsens. Die Wirkung entspricht exakt der einer Zuckerpille — weil Homöopathie ist eine Zuckerpille. Samuel Hahnemann hat das im 18. Jahrhundert erfunden, als man noch dachte, Aderlass sei eine gute Idee. Seitdem hat sich die Medizin weiterentwickelt. Die Homöopathie leider nicht.

    Die Logik dahinter: Eine Substanz, die Symptome verursacht, heilt diese Symptome — wenn man sie stark genug verdünnt. Und mit „stark genug“ meinen wir: so verdünnt, dass statistisch gesehen kein einziges Molekül des Wirkstoffs mehr im Wasser ist. Das Wasser erinnert sich aber daran. Es hat ein Gedächtnis. Schöne Theorie — wäre nur gut, wenn Wasser auch die Toilette vergessen könnte.

    Aber mit Erzengeln?

    Zurück zu Sonnenherz. Die haben das ganze Konzept konsequent weitergedacht. Wenn Wasser sich an Substanzen erinnert, warum nicht an die Schwingungen übernatürlicher Wesen? Man nehme Wasser, schwinge einen Erzengel darüber (Handbewegung, Gebet, oder vermutlich einfach: denke stark daran), und fertig ist das Medikament.

    Preis: ca. 17 € für 10 Gramm Zucker.
    Inhalt: Zucker.
    Nebenwirkungen: Keine, weil: Zucker.
    Heilversprechen: Alles. Oder zumindest: „universelle Harmonie“.

    Die logische Konsequenz: Einhorn Globuli

    Wenn man schon Wirkstofffreiheit als Feature verkauft, dann richtig. Erzengel sind ja nett — aber das Einhorn ist das edelste aller Fabelwesen. Seit der Antike bekannt für seine antitoxische Wirkung. Bei Hildegard von Bingen erwähnt. Bei Albertus Magnus. In unzähligen Apothekennamen verewigt.

    Also habe ich die re:unicornisnis Einhorn Globuli erschaffen.

    Inhalt: 10 Gramm Zuckerkugeln.
    Wirkstoff: Einhorn-Essenz (C∞ — unendlich verdünnt, also maximal potenziert).
    Nebenwirkungen: Keine, weil: Zucker.
    Heilversprechen: Rechtlich keine. Spirituell? Alles offen.

    „Introductory offer: The first buyers of our re:unicornisnis Globuli receive a bottle of the Black Edition with black label for free!“

    Das steht wirklich auf dem Listing. Es gibt eine Black Edition. Mit schwarzem Label. Für die ersten Käufer. Weil Luxus-Homöopathie auch eine Ästhetik braucht.

    Warum kaufen?

    • Ironie als Lifestyle: Du weißt, was du kaufst. Das ist ehrlicher als 90 % des Wellness-Marktes.
    • Gesprächsstarter: Stell die Flasche ins Badezimmer-Regal. Beobachte, wie Gäste reagieren.
    • Perfektes Geschenk für Menschen, die zu viel Geld für Bioresonanz ausgeben.
    • Konzeptuelle Kunst: Andy Warhol hat Suppendosen gemalt. Wir machen Einhorn-Homöopathie.

    Und falls du doch an die Heilkraft des Einhorns glaubst — wer bin ich, das zu beurteilen. Das Wasser hat schließlich ein Gedächtnis.

    Hinweis: Globuli wirken nicht. Das steht auch drauf. Die Einhorn-Essenz ist unendlich verdünnt — da ist nichts drin. Das ist der Punkt.

  • Der Dartscheiben-Fonds: Wie ich mit verbundenen Augen den Markt schlage

    Der Dartscheiben-Fonds: Wie ich mit verbundenen Augen den Markt schlage

    Es gibt eine Studie, die mich nicht mehr loslässt. Nicht weil sie so komplex ist — sondern weil sie so verdammt einfach ist.

    Die These: Kein Fondsmanager schlägt den Markt dauerhaft. Jedenfalls nicht besser als ein Affe, der Pfeile auf eine Dartscheibe wirft. Oder, in meinem Fall: ich.

    Die Wahrheit, die niemand hören will

    Burton Malkiel schrieb es 1973 in seinem Buch A Random Walk Down Wall Street: Ein blinder Schimpanse, der Pfeile auf die Finanzseiten einer Zeitung wirft, kann ein Portfolio zusammenstellen, das genauso gut abschneidet wie eines, das von Experten sorgfältig ausgewählt wurde.

    Seitdem sind Jahrzehnte vergangen. Dutzende Studien wurden veröffentlicht. Das Ergebnis ist immer dasselbe: Über 80% der aktiv verwalteten Fonds schneiden schlechter ab als ihr Vergleichsindex. Nicht im schlechten Jahr. Sondern langfristig, über 10, 15, 20 Jahre.

    Und trotzdem bezahlen Millionen Menschen jedes Jahr Managementgebühren von 1,5–2% für die Illusion, jemand würde ihr Geld schlauer anlegen als der Zufall.

    Mein Experiment: Der Dartscheiben-Fonds

    Ich habe daraus die logische Konsequenz gezogen. Wenn Experten nicht besser sind als Zufall — warum nicht den Zufall gleich formalisieren?

    Willkommen beim Dartscheiben-Fonds. Das Konzept funktioniert für jeden Index — DAX 40, Dow Jones 30, NASDAQ 100, Euro Stoxx 50. Einer nach dem anderen.

    Die Regeln sind simpel:

    Phase 1: Die ersten 5 Wochen

    • Jede Woche ein anderer Index — DAX 40, Dow Jones 30, NASDAQ 100, Euro Stoxx 50, MDAX
    • Pro Woche: 3 Pfeile auf die Dartscheibe des jeweiligen Index
    • Jeder Treffer = Kauf für 333€ (= 1/3 von 1.000€ Wocheneinsatz)
    • 3 Pfeile × 333€ = 1.000€ pro Woche investiert

    Phase 2: Ab Woche 6 — monatlich

    • Einmal im Monat: 3 Pfeile, dieselben Regeln
    • Rebalancing nach Dartscheibe, nicht nach Bauchgefühl

    Keine Fundamentalanalyse. Kein KGV. Kein Chart-Voodoo. Nur Pfeil und Scheibe.

    Wie laufen die Märkte gerade?

    Zur Orientierung — hier der aktuelle DAX-Verlauf. Damit du siehst, was der Markt macht, während die Fondsmanager ihre Performance-Berichte schreiben:

    Was sagt die Wissenschaft?

    Die Efficient Market Hypothesis (EMH) besagt, dass alle öffentlich verfügbaren Informationen bereits im Aktienkurs eingepreist sind. Das bedeutet: Du kannst den Markt nicht systematisch schlagen, weil alle anderen die gleichen Infos haben wie du.

    Warren Buffett schlägt den Markt? Ja. Aber Warren Buffett ist einer von Tausenden. Wenn 10.000 Menschen Münzen werfen und einer wirft 20 Mal hintereinander Kopf — war er besser? Oder einfach der statistisch unvermeidliche Gewinner?

    John Bogle, Gründer von Vanguard, hat daraus die praktische Konsequenz gezogen: Kaufe einfach den Index. Keine Auswahl. Keine Manager. Keine Gebühren. Nur der Markt.

    Oder, in meiner Version: Wirf Pfeile.

    Die Vorlagen — kostenlos für dich

    Ich baue die offiziellen Dartscheiben-Vorlagen für alle großen Indices. Den Anfang macht der DAX 40 — alle 40 deutschen Blue Chips, sauber auf der Scheibe verteilt, druckfertig als SVG.

    Als nächstes kommen: Dow Jones 30, NASDAQ 100, Euro Stoxx 50 und MDAX. Wer das nicht verpassen will — einfach kostenloses Konto erstellen und die Scheibe herunterladen. Newsletter inklusive.

    Die ehrliche Einschätzung

    Ich sage nicht, dass Dart-Investieren die optimale Strategie ist.

    Ich sage: Wenn du in aktiv verwaltete Fonds investierst, bezahlst du 1,5–2% pro Jahr für jemanden, dessen Ergebnisse im Schnitt schlechter sind als ein ETF. Und schlechter als meine Dartscheibe.

    Das mag sich nicht nach viel anhören. Bei 10.000€ und 20 Jahren Laufzeit ist das der Unterschied zwischen ~32.000€ (ETF, 7% p.a.) und ~24.000€ (aktiver Fonds, 7% p.a. minus 2% Gebühren).

    8.000€. Für Gebühren. Für schlechtere Performance. Du hättest in der Zeit 320 Pfeile werfen können.

    Fazit: Reich mit Scheiß

    Der Dartscheiben-Fonds ist natürlich ein Witz. Aber er ist ein Witz, der die Wahrheit sagt.

    Wenn du Geld anlegen willst: Nimm einen günstigen ETF auf den MSCI World oder den DAX. Vergiss aktive Fonds. Vergiss Stock-Picking. Und vergiss den Anlageberater, der dir erklärt, warum sein Produkt dieses Mal anders ist.

    Oder: Kauf eine Dartscheibe. Kostet 20€. Performance historisch nicht schlechter.

    📊 → Zum Live-Portfolio: Alle Transaktionen & Performance


    Keine Anlageberatung. Der Dartscheiben-Fonds ist eine satirische Anspielung auf reale Studien zur Markteffizienz. Bitte investier mit Hirn — oder zumindest mit einem guten ETF.

  • Dein Mondgrundstück ist jetzt versicherbar. Wirklich.

    Dein Mondgrundstück ist jetzt versicherbar. Wirklich.

    Eine kurze Geschichte der Haftungsfrage im Weltraum.

    Als Dennis Hope 1980 anfing, Mondgrundstücke zu verkaufen, hat er sich wahrscheinlich eine Frage nicht gestellt: Was passiert eigentlich, wenn irgendwann tatsächlich jemand auftaucht und das Grundstück beansprucht?

    Damals war das eine hypothetische Frage. Heute ist Elon Musk auf dem Weg zum Mars. Die NASA hat eine Sonde Richtung Europa geschickt. China plant eine Mondstation. Die Frage ist nicht mehr hypothetisch.

    Das Problem mit Weltraumimmobilien

    Du kaufst ein Mondgrundstück — bei uns, bei Mondland, bei Lunar Embassy, egal. Du bekommst eine Urkunde. Du hängst sie an die Wand. Alle finden das witzig. Dann, irgendwann in den nächsten 50 Jahren, landet jemand auf dem Mond und sagt: „Das hier gehört jetzt uns.“

    Was dann?

    Bisher: nichts. Kein Rechtsmittel, keine Rückerstattung, kein Ansprechpartner. Dennis Hope würde dir wahrscheinlich sagen, dass er beim UN Einspruch einlegen wird. Die UN würde das ignorieren.

    Ab sofort: die erste Weltraum-Eigentumsversicherung

    Wir haben das Problem gelöst. Oder zumindest: wir haben ein Produkt dafür entwickelt, das sich wie eine Lösung anfühlt, und das für €4,90.

    Die Weltraum-Eigentumsversicherung von reich-mit-scheiss.de zahlt dir den doppelten ursprünglichen Kaufpreis deines Grundstücks zurück — sollte eine Regierung, ein Konzern, ein Milliardär oder eine außerirdische Zivilisation dein Grundstück offiziell in Beschlag nehmen.

    Die Versicherungsbedingungen definieren „offiziell in Beschlag nehmen“ sehr präzise. Unter anderem gilt: Außerirdische Zivilisationen werden nur anerkannt, wenn sie sich auf Englisch, Deutsch oder Klingonisch zu erkennen geben. Das haben wir reingeschrieben und wir stehen dazu.

    Für wen ist das?

    Für alle die ein Weltraumgrundstück besitzen — egal wo sie es gekauft haben. Die Versicherung gilt auch für Grundstücke von Mondland und Lunar Embassy. Reiche einfach deine dortige Urkunde als Nachweis ein.

    Und für alle die noch kein Grundstück haben: Im Shop gibt es Mars, Venus, Titan, Europa, Enceladus und einen Asteroiden-Claim — alle für unter €25, alle mit Urkunde und Siegel, alle versicherbar.

    Die Wahrscheinlichkeit der Auszahlung liegt bei nahe null. Die Wahrscheinlichkeit, dass du diesen Artikel deinen Freunden schickst: deutlich höher.


    → Grundstück + Versicherung im Shop

  • Mondschein-Immobilien und interstellare Anwaltsdrohungen — oder: Warum ich keine Grundstücke auf Vulkan verkaufe

    Mondschein-Immobilien und interstellare Anwaltsdrohungen — oder: Warum ich keine Grundstücke auf Vulkan verkaufe

    Es gibt Menschen, die haben Ideen, die so absurd sind, dass man ihnen einfach seinen Hut ziehen muss. Dennis Hope ist so ein Mensch.

    1980, arbeitslos und mit viel Zeit zum Nachdenken, schaut er aus dem Fenster und sieht das größte unbebaute Grundstück der Menschheitsgeschichte: den Mond. Er erinnert sich an einen Punkt aus dem Völkerrecht — der UN-Weltraumvertrag von 1967 besagt, dass kein Staat den Mond besitzen darf. Über Privatpersonen: kein Wort.

    Also geht er zur zuständigen Behörde in San Francisco, meldet seinen Anspruch auf den Mond an — sowie alle anderen Planeten des Sonnensystems, außer der Erde und der Sonne, die er gnädigerweise frei ließ — und schickt anschließend Briefe an die UNO und die Sowjetunion, um sie über sein neues Eigentum zu informieren. Da beide nicht antworteten, wertete Hope das als stillschweigende Zustimmung.

    Er begann, Mondgrundstücke für 20 Dollar pro Acre zu verkaufen — zunächst in Kneipen, später im Internet. Heute hat die Lunar Embassy über 6 Millionen Kunden in 190 Ländern, hat über 611 Millionen Acres Mond verkauft, und Dennis Hope hat damit mindestens 12 Millionen Dollar verdient. Zu seinen Kunden zählen angeblich drei US-Präsidenten, Tom Cruise und die Hotelketten Hilton und Marriott. Die Gerichte in Deutschland und Schweden haben versucht, ihn zu belangen — und aufgegeben, weil niemand wirklich wusste, welches Gericht für Mondgrundstücke zuständig ist. China hat ihn kurzerhand verboten — mit der Begründung „Profitgier und Wahnsinn“. Ein Kompliment, wenn man mich fragt.

    Natürlich hat mich das inspiriert.

    Warum den echten Mond verkaufen, wenn man die legendärsten Planeten der Galaxie anbieten kann? Vulkan — ruhig, logisch, perfekt für minimalistische Architektur. Romulus — für den geneigten Investor mit Sinn für dramatische Ästhetik. Betazed — für Empfeten, die die perfekte Wohnnachbarschaft suchen. Qo’noS — für alle, die ihren Garten mit Ehre verteidigen wollen.

    Ich schrieb also einen netten Brief an Paramount Skydance Corporation — die aktuellen Rechteinhaber des Star Trek Universums nach ihrer Fusion 2025 — und schilderte mein Geschäftsmodell.

    Die Antwort kam schneller als erwartet.

    Sie war höflich. Fast schon herzlich. Und enthielt in der gleichen Mail sowohl eine freundliche Absage als auch den unmissverständlichen Hinweis, dass ihre Anwälte sehr, sehr beschäftigt sind — und es ihnen eine Freude wäre, mich mit eben jener Beschäftigung zu betrauen, sollte ich die Idee weiterverfolgen.

    Dennis Hope konnte den Mond beanspruchen, weil niemand ihn beansprucht hatte. Vulkan hingegen gehört jemandem. Und dieser jemand hat sehr gute Anwälte.

    Ich verkaufe also stattdessen lieber Grundstücke auf echten Planeten — die, für die sich die Juristen dieser Welt noch nicht zuständig fühlen. Und wenn Sie Dennis Hope kennen: Sagen Sie ihm, ich bewundere ihn von ganzem Herzen.


    Grundstück sichern, solange noch niemand beansprucht hat

    Ich verkaufe also Grundstücke auf Mond, Mars, Titan, Europa und einem Dutzend weiterer Himmelskörper — günstiger als Mondland, günstiger als Lunar Embassy, mit Urkunde und offiziellem Siegel.

    Und weil man bei Weltraumimmobilien nie weiß: Es gibt auch eine Versicherung gegen Enteignung durch NASA, SpaceX oder außerirdische Zivilisationen. Ernsthaft.

    → Zum Shop

  • Ich habe einfach um Geld gebeten – und zwei Zeitungen lehnten mich ab

    Ich habe einfach um Geld gebeten – und zwei Zeitungen lehnten mich ab

    Ich habe einfach um Geld gebeten – und zwei Zeitungen lehnten mich ab

    Es war eine dieser Ideen, die nachts um 2 Uhr kommen und morgens immer noch gut klingen. Ich wollte eine Kleinanzeige schalten. Kein Gebrauchtwagen, kein Sofa, keine Nachhilfestunden. Nur ein einfacher Text: Bitte schickt mir Geld. Mit meiner IBAN darunter. Das war alles.

    Kein Versprechen, keine Gegenleistung, keine Lotterie. Nur eine ehrliche Bitte.

    Die Idee dahinter war so simpel wie verblüffend: Wenn Tausende Menschen diese Anzeige sehen und nur ein Prozent davon einen Euro überweist – rechne selbst.

    Der Versuch

    Ich kontaktierte zwei lokale Anzeigenblätter. Freundlich, sachlich, mit vollständigem Anzeigentext. Die Reaktionen kamen schnell – und beide sagten dasselbe: Sowas machen wir nicht.

    Keine rechtliche Begründung. Kein Verweis auf Vorschriften. Einfach: Nein.

    Das Ironische daran: Rechtlich gesehen ist diese Anzeige absolut einwandfrei. In Deutschland ist es vollkommen legal, andere Menschen um Geld zu bitten – solange man nichts verspricht, was man nicht halten kann. Kein Betrug, keine Täuschung, keine unerlaubte Einsammlung von Geldern. Eine schlichte Bitte ist eine schlichte Bitte.

    Die Zeitungen haben schlicht Angst vor dem Ungewöhnlichen.

    Was man daraus lernt

    Die Ablehnung war eigentlich das Interessanteste an der ganzen Geschichte. Denn sie zeigt etwas Fundamentales: Die meisten Menschen und Institutionen reagieren auf ungewöhnliche Ideen mit Ablehnung – nicht weil sie falsch oder illegal sind, sondern weil sie ungewohnt sind.

    Dabei ist Geld erbitten eine der ältesten menschlichen Praktiken. Kirchen machen es seit Jahrhunderten. Crowdfunding-Plattformen haben ein Milliarden-Business daraus gebaut. Und zahlreiche Musiker, Künstler und Creator leben davon, dass ihre Fans ihnen einfach Geld schicken – ohne konkrete Gegenleistung.

    Der einzige Unterschied: Sie haben eine Geschichte drumherum gebaut. Eine Marke. Einen Kontext.

    Das Fazit mit Augenzwinkern

    Diese Seite ist mein zweiter Versuch. Statt einer nüchternen Kleinanzeige gibt es jetzt einen ganzen Blog voller Ideen, die nach nichts klingen – aber funktionieren könnten. Reich mit Scheiß eben.

    Die IBAN kommt übrigens noch. Ihr werdet schon sehen wo.

    Hast du auch eine Scheiß-Idee, die eigentlich genial ist? Schreib uns – wir sind immer auf der Suche nach dem nächsten großen Ding, das keiner ernst nimmt.